- herzlich und ausgesprochen loyal
- beschützend gegenüber Familie und Freunden
- naturverbunden und gerne im Freien
- gesellig, körperlich aktiv und unternehmungslustig
- ehrlich und meist sehr direkt
- ausgeprägter Gemeinschaftssinn
- gelegentlich impulsiv
- verspielt, besonders in Wolfsgestalt
- empfindlich gegenüber Zurückweisung
- mitunter territorial oder besitzergreifend
- tragen Streit selten lange nach
- zeigen Zuneigung häufig durch kleine Gesten und praktische Hilfe
Lexikon
Werwölfe
Rudel ◆ bis 100 Jahre ◆ Stadtrand, Naturnähe
Werwölfe sind naturverbundene Gestaltwandler, die zwischen einer menschlichen und einer großen, wolfsähnlichen Gestalt wechseln können. Anders als die furchteinflößenden Kreaturen alter Schauergeschichten verlieren sie bei ihrer Verwandlung normalerweise weder ihren Verstand noch ihre Persönlichkeit. Ihre Sinne und Gefühle werden jedoch erheblich verstärkt, weshalb gerade junge Werwölfe in Vollmondnächten manchmal etwas ungestüm reagieren.
Am 15. Tag jedes Monats zwingt der Vollmond sämtliche Werwölfe zur Verwandlung. Viele Rudel verbringen diese Nacht gemeinsam außerhalb der Stadt. Sie laufen durch die Wälder, veranstalten kleine Wettkämpfe oder versammeln sich an besonderen Lichtungen. Für sie ist der Vollmond ein wichtiger Bestandteil ihrer Identität.
Werwölfe besitzen einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn. Familie bedeutet für sie nicht zwangsläufig Blutsverwandtschaft: Auch enge Freunde, Partner oder hilfsbedürftige Einzelgänger können in ein Rudel aufgenommen werden. Hat ein Werwolf jemanden erst einmal als Teil seines Rudels betrachtet, hält diese Verbundenheit häufig ein Leben lang.
Am 15. Tag jedes Monats zwingt der Vollmond sämtliche Werwölfe zur Verwandlung. Viele Rudel verbringen diese Nacht gemeinsam außerhalb der Stadt. Sie laufen durch die Wälder, veranstalten kleine Wettkämpfe oder versammeln sich an besonderen Lichtungen. Für sie ist der Vollmond ein wichtiger Bestandteil ihrer Identität.
Werwölfe besitzen einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn. Familie bedeutet für sie nicht zwangsläufig Blutsverwandtschaft: Auch enge Freunde, Partner oder hilfsbedürftige Einzelgänger können in ein Rudel aufgenommen werden. Hat ein Werwolf jemanden erst einmal als Teil seines Rudels betrachtet, hält diese Verbundenheit häufig ein Leben lang.
Typische Charakterzüge
Aussehen
In menschlicher Gestalt unterscheiden sich Werwölfe kaum von anderen Menschen. Häufig wirken sie jedoch etwas kräftiger oder beweglicher und besitzen eine ungewöhnlich warme Körpertemperatur. Ihre Augen können im Dunkeln schwach goldfarben, bernsteinfarben oder grünlich schimmern. Manche haben auffallend kräftiges Haar, ausgeprägte Eckzähne oder besonders dichte Augenbrauen.
In Wolfsgestalt sind sie deutlich größer als gewöhnliche Wölfe, wirken aber nicht monströs. Ihr Fell kann nahezu jede natürliche Farbe annehmen – von Cremeweiß über Rotbraun und Grau bis hin zu tiefem Schwarz. Die Fellfarbe ähnelt häufig der menschlichen Haarfarbe, muss ihr aber nicht vollständig entsprechen. Augenfarbe, Narben und andere markante Merkmale bleiben in beiden Gestalten erhalten.
Die Wolfsform spiegelt gelegentlich auch den Charakter wider: Ein besonders neugieriger Werwolf besitzt vielleicht große, aufmerksame Ohren, während ein gemütlicher Werwolf mit ungewöhnlich dichtem und weichem Fell gesegnet sein kann.
In Wolfsgestalt sind sie deutlich größer als gewöhnliche Wölfe, wirken aber nicht monströs. Ihr Fell kann nahezu jede natürliche Farbe annehmen – von Cremeweiß über Rotbraun und Grau bis hin zu tiefem Schwarz. Die Fellfarbe ähnelt häufig der menschlichen Haarfarbe, muss ihr aber nicht vollständig entsprechen. Augenfarbe, Narben und andere markante Merkmale bleiben in beiden Gestalten erhalten.
Die Wolfsform spiegelt gelegentlich auch den Charakter wider: Ein besonders neugieriger Werwolf besitzt vielleicht große, aufmerksame Ohren, während ein gemütlicher Werwolf mit ungewöhnlich dichtem und weichem Fell gesegnet sein kann.
Fähigkeiten
- Gestaltwandlung: Werwölfe können sich in einen großen Wolf verwandeln.
- Geschärfte Sinne: Ihr Gehör, Geruchs- und Orientierungssinn übertreffen die eines Menschen deutlich.
- Schnelligkeit und Ausdauer: Sie können lange Strecken zurücklegen und erholen sich schneller von körperlicher Anstrengung.
- Erhöhte Körperkraft: Bereits in menschlicher Gestalt sind sie kräftiger als die meisten Menschen.
- Schnelle Heilung: Kleine Verletzungen verschwinden häufig innerhalb weniger Stunden oder Tage.
- Rudelgespür: Eng verbundene Rudelmitglieder nehmen starke Gefühle oder Gefahr intuitiv wahr. Sie können jedoch keine Gedanken lesen.
- Tierverständnis: Hunde und Wölfe reagieren meist besonders vertraut auf sie. Auch andere Tiere lassen sich leichter beruhigen.
- Spurensuche: Selbst alte oder schwache Gerüche können über größere Entfernungen verfolgt werden.
- Nachtsicht: In der Dunkelheit erkennen sie Umrisse, Bewegungen und Wege wesentlich besser als Menschen.
Schwächen
- Vollmondzwang: Am 15. Tag jedes Monats können Werwölfe ihre Verwandlung nicht verhindern.
- Verstärkte Emotionen: Angst, Freude, Wut und Aufregung werden rund um den Vollmond intensiver wahrgenommen.
- Empfindliche Sinne: Starke Gerüche, schrille Geräusche und grelles Licht können schnell überwältigend wirken.
- Silber: Reines Silber reizt die Haut, schwächt die Selbstheilung und kann schmerzhafte Verletzungen verursachen. Eine kurze Berührung ist jedoch nicht tödlich.
- Eisenhut: Die Pflanze verursacht Schwindel, Übelkeit und eine vorübergehende Schwächung der Sinne.
- Rudelverlust: Die Trennung von einem eng verbundenen Rudel kann Einsamkeit, Schlaflosigkeit und innere Unruhe hervorrufen.
- Territorialer Instinkt: Fremde Gerüche im eigenen Zuhause oder unangekündigte Besucher können instinktives Misstrauen auslösen.
- Hoher Energiebedarf: Werwölfe benötigen viel Nahrung und ausreichend Schlaf. Hungrige Werwölfe gelten als besonders reizbar.
Kultur & Bräuche
Die Vollmondnacht ist der wichtigste wiederkehrende Brauch der Werwölfe. Kurz vor Sonnenuntergang trifft sich das Rudel zu einer gemeinsamen Mahlzeit. Danach ziehen sich die Mitglieder in ein geschütztes Waldgebiet zurück, wo sie ihre Wolfsformen annehmen. Die Nacht wird mit langen Läufen, Spielen, Geschichten und gemeinsamen Ruhephasen verbracht. Beim ersten Morgengrauen kehren sie nach Hause zurück und frühstücken häufig gemeinsam.
Junge Werwölfe erhalten bei ihrer ersten Verwandlung in der Pubertät ein handgefertigtes Schmuckstück, beispielsweise einen Anhänger, ein geflochtenes Armband oder eine kleine geschnitzte Wolfsfigur. Es soll sie daran erinnern, dass sie ihre erste Vollmondnacht niemals allein durchstehen müssen.
Viele Rudel besitzen eine eigene Lichtung oder einen besonderen Versammlungsort. Dort werden neue Mitglieder begrüßt, Streitigkeiten beigelegt und wichtige Entscheidungen getroffen. Einen Außenstehenden dorthin einzuladen gilt als großer Vertrauensbeweis.
Geschenke haben in ihrer Kultur häufig einen persönlichen oder praktischen Wert. Selbstgestrickte Schals, eingekochte Marmelade, geschnitzte Gegenstände und mitgebrachte Fundstücke werden kostbaren Luxusgütern vorgezogen. Werwölfe verschenken außerdem gerne Dinge, deren Geruch sie mit einer geliebten Person verbinden.
Junge Werwölfe erhalten bei ihrer ersten Verwandlung in der Pubertät ein handgefertigtes Schmuckstück, beispielsweise einen Anhänger, ein geflochtenes Armband oder eine kleine geschnitzte Wolfsfigur. Es soll sie daran erinnern, dass sie ihre erste Vollmondnacht niemals allein durchstehen müssen.
Viele Rudel besitzen eine eigene Lichtung oder einen besonderen Versammlungsort. Dort werden neue Mitglieder begrüßt, Streitigkeiten beigelegt und wichtige Entscheidungen getroffen. Einen Außenstehenden dorthin einzuladen gilt als großer Vertrauensbeweis.
Geschenke haben in ihrer Kultur häufig einen persönlichen oder praktischen Wert. Selbstgestrickte Schals, eingekochte Marmelade, geschnitzte Gegenstände und mitgebrachte Fundstücke werden kostbaren Luxusgütern vorgezogen. Werwölfe verschenken außerdem gerne Dinge, deren Geruch sie mit einer geliebten Person verbinden.
Gesellschaft
Werwölfe leben überwiegend in kleinen Rudeln, die aus Familienmitgliedern, Freunden und angenommenen Angehörigen bestehen. Ein Rudel umfasst meist fünf bis fünfzehn Personen. Seine Mitglieder müssen nicht in einem gemeinsamen Haus wohnen, halten sich jedoch gewöhnlich in derselben Gegend auf.
Anstelle einer starren Rangordnung gibt es häufig einen oder zwei sogenannte Rudelsprecher. Sie organisieren Zusammenkünfte, vermitteln bei Konflikten und vertreten das Rudel gegenüber anderen Gemeinschaften. Ihre Stellung beruht auf Vertrauen und Erfahrung, nicht auf körperlicher Stärke. Entscheidungen, die alle betreffen, werden gemeinsam gefällt.
Nicht jeder Werwolf gehört einem festen Rudel an. Manche bevorzugen ein unabhängiges Leben oder verlassen ihre Heimat, um ein eigenes Rudel zu finden. Solche Einzelgänger werden nicht grundsätzlich ausgeschlossen, von großen Rudeln aber manchmal etwas argwöhnisch beobachtet.
Partnerschaften mit Menschen, Hexen oder Vampiren sind möglich und weitgehend akzeptiert. Wer in eine solche Beziehung eintritt, wird gewöhnlich nach und nach in das Rudelleben einbezogen. Besonders traditionsbewusste Familien brauchen allerdings etwas länger, bis sie fremden Wesen vertrauen.
Anstelle einer starren Rangordnung gibt es häufig einen oder zwei sogenannte Rudelsprecher. Sie organisieren Zusammenkünfte, vermitteln bei Konflikten und vertreten das Rudel gegenüber anderen Gemeinschaften. Ihre Stellung beruht auf Vertrauen und Erfahrung, nicht auf körperlicher Stärke. Entscheidungen, die alle betreffen, werden gemeinsam gefällt.
Nicht jeder Werwolf gehört einem festen Rudel an. Manche bevorzugen ein unabhängiges Leben oder verlassen ihre Heimat, um ein eigenes Rudel zu finden. Solche Einzelgänger werden nicht grundsätzlich ausgeschlossen, von großen Rudeln aber manchmal etwas argwöhnisch beobachtet.
Partnerschaften mit Menschen, Hexen oder Vampiren sind möglich und weitgehend akzeptiert. Wer in eine solche Beziehung eintritt, wird gewöhnlich nach und nach in das Rudelleben einbezogen. Besonders traditionsbewusste Familien brauchen allerdings etwas länger, bis sie fremden Wesen vertrauen.
Verhältnis zu anderen Wesensarten
Lorem ipsum
Sonstiges
- Werwölfe entstehen meist durch Vererbung; mindestens ein Elternteil trägt das Werwolfserbe.
- Die Verwandlung durch einen Biss ist nicht möglich. Alte Geschichten darüber gelten als menschlicher Aberglaube.
- Die erste Verwandlung findet gewöhnlich während der Jugend nach einem sehr emotionalen Ereignis statt.
- Junge Werwölfe knabbern in Wolfsgestalt gerne an Möbeln, Schuhen oder Besenstielen.
- Viele schlafen bei geöffnetem Fenster besser, da geschlossene Räume schnell stickig wirken.
- Werwölfe erkennen vertraute Personen selbst über große Entfernungen an ihrem Geruch.
- Manche sammeln Stöcke, Steine oder andere kleine Fundstücke und bestehen darauf, dass es sich dabei nicht um „Hundeverhalten“ handelt.
- Ein gemeinsames Heulen ist sowohl Begrüßung als auch Ausdruck von Zusammengehörigkeit.
- Streicheln in Wolfsgestalt ist nur engen Vertrauten gestattet – hinter den Ohren gekrault zu werden mögen allerdings fast alle.